Zusatzinformation Handchirurgie

Richtlinien für das Erlangen des Fähigkeitsausweises Sonografie Bewegungsapparat (SGUM) für HandchirurgInnen

Mit dem Grundkurs Sonografie des Bewegungsapparates wurde der Baustein für die Ultraschallausbildung gelegt. Bis zum Aufbaukurs müssen 100 supervisierte Sonografien, welche sauber mit Befunden dokumentiert sind, vorgewiesen werden. Als HandchirurgIn ist es möglich das Curriculum der Sonografieausbildung handspezifisch zu durchlaufen. In diesem Fall ist die Supervision nur durch einen von der SGUM anerkannten Hand-Tutor erlaubt (bitte Tutorenliste SGUM beachten). Jeder Teilnehmer ist für die Anzahl seiner Sonografien und die Zusammenarbeit mit seinem Tutor selber verantwortlich.
Präzise Ultraschall-Kenntnisse über die Handanatomie sind eine Voraussetzung für den Aufbaukurs. Deshalb findet im Rahmen des Aufbaukurses für die Handchirurgischen KandidatInnen eine Anatomieprüfung statt. Die Prüfung lehnt sich an den Lernzielkatalog der Sonoanatomie Hand.
Nach bestandener Prüfung und absolviertem Aufbaukurs sind erneut 100 supervisierte Sonografien wie oben genannt durchzuführen. Im Rahmen des Schlusskurses wird eine Pathologieprüfung stattfinden. Die Prüfung stützt sich auf den Lernzielkatalog der Sonopathologie für Handchirurgen. Wer die vorgegebenen Punkte in der Anatomieprüfung im vergangenen Aufbaukurs nicht erreicht hat, wiederholt zusätzlich die Anatomieprüfung.
Ist der Schlusskurs erreicht, werden 200 weitere sauber dokumentierte Sonografien benötigt, bis die Anmeldung an die summative Schlussevaluation erfolgen kann. Erst nach erfolgreichem Abschluss der summativen Schlussevaluation kann der Fähigkeitsausweis beantragt werden.
Bei Fragen kontaktieren sie bitte: Dr. med. Bettina Juon, Stv. Chefärztin Handchirurgie und Chirurgie der peripheren Nerven, Inselspital, Universität Bern, 3010 Bern (031 632 35 34, bettina.juon@insel.ch)